Aktuelles

 

KammerReport der Bundessteuerberaterkammer

Die Bundessteuerberaterkammer informiert monatlich mit dem "KammerReport" über aktuelle steuer- und berufspolitische bzw. steuer- und berufsrechtliche Themen.

Die zuletzt erschienenen KammerReporte stehen hier als PDF-Dateien zum Herunterladen zur Verfügung.

Erwartungen der Steuerberater an die neue Landesregierung: Verbesserung der Qualität der Steuergesetzgebung, Entbürokratisierung, Steuerberater als Organ der Steuerrechtspflege
(Pressemitteilung 9/2011 vom 9. Mai 2011)

Die Verbesserung der Qualität der Steuergesetzgebung, eine Entbürokratisierung, die nicht nur als Vereinfachung für die Verwaltung verstanden wird, sondern auch als Entlastung für die Steuerpflichtigen und ihre steuerlichen Berater, sowie die Wahrung und Stärkung der Stellung der Steuerberater als Organ der Steuerrechtspflege sind zentrale berufsbezogene Erwartungen der Steuerberaterkammer Stuttgart an die neue Landesregierung. Die berufsständische Selbstverwaltung in Deutschland hat sich bewährt. Sie sichert die Unabhängigkeit der freien Berufsausübung und garantiert die Einhaltung von Rechten und Pflichten durch die Berufsangehörigen im Interesse der Steuerpflichtigen. Steuerberater tragen ein hohes Maß an Verantwortung und genießen eine besondere Vertrauensstellung. Die Steuerberaterkammer Stuttgart tritt dafür ein, mit der neuen Landesregierung die bisher gute Zusammenarbeit fortzusetzen. >mehr

 

 

Steuererleichterungen für Japan-Spenden
(Pressemitteilung 8/2011 vom 15. April 2011)

Aus aktuellem Anlass hat das Bundesfinanzministerium in Absprache mit den obersten Finanzbehörden der Länder "Steuerliche Maßnahmen zur Unterstützung der Opfer der Erd- und Seebebenkatastrophe in Japan im März 2011" mit Schreiben vom 24. März 2011 veröffentlicht. Damit fördert das Bundesfinanzministerium - wie auch früher schon in ähnlich dramatischen Katastrophenfällen - durch vereinfachte steuerliche Regeln bzw. eine großzügige Handhabung die Spendenbereitschaft. Dem durch die Naturkatastrophen und deren Folgen schwer getroffenen Land und den Opfern soll bei der Beseitigung der größten Schäden geholfen und der Wiederaufbau unterstützt werden. Die neuen Verwaltungsregelungen gelten für Unternehmen, Privatpersonen und weitere Institutionen und sind seit 11. März bis zum 31. Dezember 2011 wirksam. >mehr<

 

Der Abgabetermin für die Steuererklärung 2010 rückt näher
(Pressemitteilung 7/2011 vom 7. April 2011)

Spätestens bis zum 31. Mai 2011 sind die Einkommensteuererklärungen von Privatpersonen beim Finanzamt einzureichen. Da macht es durchaus Sinn, sich baldmöglichst mit dem Ausfüllen der Formulare und dem Zusammenstellen aller infrage kommenden Belege zu beschäftigen. Wer seine Erklärung frühzeitig auf den Weg bringt, kommt möglicherweise schon bald in den Genuss einer Erstattung. Denn die Statistik besagt, dass durchschnittlich mehr als 800 Euro pro Steuerzahler zurückgeholt werden. Wird die Steuererklärung durch einen Steuerberater erstellt, kann generell die Abgabefrist bis zum 31. Dezember 2011 verlängert werden. >mehr<

 

Prüfung bestanden - 117 neue Steuerfachwirte in Nord- und Südwürttemberg
(Pressemitteilung 6/2011 vom 25. März 2011)

Auch aus unserem Verbreitungsgebiet haben in diesem Jahr wieder junge Frauen und Männer bei der Steuerberaterkammer Stuttgart die sehr anspruchsvolle Fortbildungsprüfung als Steuerfachwirtin oder Steuerfachwirt bestanden. >mehr<

 

Krankheitsbedingte Heimunterbringung kann Steuerlast mindern
(Pressemitteilung 5/2011 vom 25. März 2011)

In einem Urteil vom 13. Oktober 2010 (VI R 38/09) hat der Bundesfinanzhof (BFH) eine für viele ältere Menschen bemerkenswerte Entscheidung getroffen. Demnach sind die Kosten, die bei einem durch Krankheit veranlassten Aufenthalt in einem Seniorenheim entstehen, auch dann als außergewöhnliche Belastung einkommensteuerlich abziehbar, wenn keine ständige Pflegebedürftigkeit besteht und auch keine zusätzlichen Pflegekosten abgerechnet werden. Damit rückt der BFH von den bisher geltenden strengeren Grundsätzen ab, wonach ein Abzug entweder zusätzliche Kosten für Pflegeleistungen oder die Ausstellung eines Schwerbehindertenausweises mit den Merkzeichen "H" oder "Bl" voraussetzte. >mehr<

 

Vorsorge und Steuern - welche Aufwendungen sind jetzt absetzbar?
(Pressemitteilung 4/2011 vom 9. März 2011)

Vorsorgeaufwendungen dienen dazu, potenzielle Risiken in Gegenwart und Zukunft abzusichern. Auch der Fiskus beteiligt sich an den Kosten. Seit dem 1. Januar 2010 sind einige grundsätzliche steuerliche Änderungen wirksam, mit denen der Gesetzgeber die Vorgaben des Bundesverfassungsgerichtes aus dem Jahr 2008 nach der verbesserten steuerlichen Absetzbarkeit bestimmter Vorsorgeaufwendungen (insbesondere für Kranken- und Pflegeversicherungen) umgesetzt hat. >mehr<

 

Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte erhöhen sofort verfügbares Einkommen
(Pressemitteilung 3/2011 vom 7. Februar 2011)

Der Eintrag von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte führt dazu, dass der Steuerpflichtige sofort mehr verfügbares Geld in der eigenen Kasse hat. Normalerweise zahlen Arbeitnehmer Monat für Monat einen Teil ihres Einkommens sozusagen "automatisch" an den Fiskus, d.h. der Arbeitgeber zieht vom Gehalt die Lohnsteuer ab, die der Lohnsteuerklasse seines Arbeitnehmers entspricht, und überweist sie direkt an das Finanzamt. Dabei wird von der voraussichtlichen Jahres-Lohnsteuer ausgegangen. Im Ergebnis zahlen viele Arbeitnehmer im Jahresverlauf mehr Steuern, als sie eigentlich schulden. Diese bekommen sie mit Hilfe der Steuererklärung zurück, die aber erst nach Ablauf des Steuerjahres eingereicht werden kann. Wer sofort für mehr Netto im Portemonnaie sorgen möchte, schafft dies mit der Eintragung von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte. >mehr<

nach oben

 

 

 

Rentner und Steuerrecht - Abgabe einer Steuererklärung kann notwendig werden
(Pressemitteilung 2/2011 vom 24. Januar 2011)

Die mit dem Alterseinkünftegesetz 2005 realisierten Änderungen in der Besteuerung von Ruheständlern sorgen Jahr für Jahr für Unsicherheit. "Muss ich eine Steuererklärung abgeben oder nicht und folgt daraus automatisch eine Zahlungspflicht?", so fragen sich immer wieder und immer mehr Betroffene. Ausschlaggebend sind im Wesentlichen drei Aspekte: Erstens ist die Transparenz der Einkommen gestiegen, seit mit Einführung der Steuer-Identifikationsnummer, kurz Steuer-ID genannt, und dem inzwischen technisch möglichen Datenabgleich die Finanzbehörden in der Lage sind, alle Rentnereinkommen zu überprüfen. Und dies kann rückwirkend ab 2005 geschehen. Zweitens ist es generell so, dass seit In-Kraft-Treten des Alterseinkünftegesetzes der zu versteuernde Rentenanteil jedes Jahr größer wird, also jeder neue Rentnerjahrgang mit anderen Voraussetzungen konfrontiert ist, und drittens können auch evtl. Rentenerhöhungen in diesem Zusammenhang eine Rolle spielen. Aber kein Grund zur Panik, denn die Abgabepflicht allein führt nicht automatisch zur Steuerzahlung. Ob und wie viel zu deklarieren ist, hängt letztlich von der Gesamthöhe der Einkünfte und vom Jahr des Renteneintritts ab. >mehr<

 

Erbschaft und Schenkung aktuell - Neuregelung sichert steuerrechtliche Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften
(Pressemitteilung 1/2011 vom 20. Januar 2011)

Im Rahmen des Jahressteuergesetzes 2010 wurde u.a. die steuerliche Behandlung eingetragener Lebenspartnerschaften neu geregelt. Gemäß Vorgabe des Bundesverfassungsgerichtes erfolgte nunmehr bei Erbschaft- und Schenkungsteuer eine völlige Gleichstellung von eingetragenen Lebenspartnerschaften mit Ehegatten. Gültig ist dies seit 1. Januar 2011 und - bei offen gehaltenen Altfällen - rückwirkend ab dem 1. August 2001. Die Gleichstellung betrifft sowohl den persönlichen Freibetrag, den besonderen Versorgungsfreibetrag und nun eben auch Steuerklasse und -tarif. Waren Lebenspartnerschaften hier früher in Steuerklasse III eingeordnet, gehören sie jetzt der Steuerklasse I an. Die finanziellen Konsequenzen können erheblich sein. >mehr<

 

Steueränderungen 2011 - womit muss gerechnet werden?
(Pressemitteilung 30/2010 vom 10. Dezember 2010)

Mit In-Kraft-Treten des Jahressteuergesetzes 2010 kommt es wieder zu einer Reihe von steuerlichen Änderungen, mit deren Auswirkungen sich der Steuerzahler beizeiten beschäftigen sollte. Dies gilt nicht nur für die anstehende Einkommensteuererklärung, sondern auch um eventuelle Gestaltungsmöglichkeiten für 2011 zu nutzen. >mehr<

 

Lohnsteuerkarte hat ausgedient - 2011 gelten Übergangsregelungen für Arbeitgeber und Arbeitnehmer (Pressemitteilung 29/2010 vom 2. Dezember 2010)

Stets gegen Jahresende stellt sich aus steuerlicher Sicht die Frage: Was gibt es Neues, was muss ich als Steuerbürger im kommenden Jahr beachten? Waren die Änderungen für das Steuerjahr 2010 u.a. wegen des sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetzes besonders umfangreich, z.B. bei Kindergeld und Kinderfreibetrag, der steuerlichen Absetzbarkeit der Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge, bei Abschreibungsmöglichkeiten und einigem mehr, so ist vorerst für 2011 für Arbeitnehmer und Arbeitgeber vor allem eines anders: Für das Jahr 2011 wird es keine neue Lohnsteuerkarte geben. Hintergrund der neuen Regelung ist, dass die papiergebundene Lohnsteuerkarte durch ein neues elektronisches Verfahren ersetzt werden soll. Zwar wird dieses Verfahren voraussichtlich erst im Kalenderjahr 2012 eingeführt, aber für das Kalenderjahr 2011 sind bereits diverse Übergangsregelungen zu beachten. >mehr<

 

Betriebliche Weihnachtsfeiern und andere Veranstaltungen - wann feiert der Fiskus mit?
(Pressemitteilung 28/2010 vom 23. November 2010)

Großer Beliebtheit erfreuen sich in den vorweihnachtlichen Wochen Betriebsfeste, die den Mitarbeitern außerhalb des Arbeitsalltages Gelegenheit zu Kommunikation und Entspannung bieten. Sie sind auch als Dankeschön für die geleistete Arbeit gedacht und als Motivation für ein über die Arbeit hinausgehendes zwischenmenschliches Miteinander. Deshalb werden zu derartigen Veranstaltungen oft auch Partner eingeladen. Aber Achtung: Was gut gemeint ist, kann sich steuerlich negativ niederschlagen. Das ist dann der Fall, wenn der Höchstbetrag für den steuerfreien Bezug auch nur um einen einzigen Cent überschritten wird. Dann nämlich sind normalerweise die gesamten Kosten für den Arbeitnehmer als geldwerter Vorteil zu behandeln und werden somit lohnsteuer- und sozialversicherungspflichtig. >mehr<

 

Was Steuerzahler zum Jahreswechsel wissen sollten - wer sich auskennt, kann noch Sparpotenzial nutzen (Pressemitteilung 27/2010 vom 15. November 2010)

Steuern sparen in diesem Jahr ist noch möglich. Ausgaben bis zum 31. Dezember 2010 können die Steuern für das Jahr 2010 mindern. Vor diesem Hintergrund kann sich ein kurzfristiger individueller "Bedarfs-Check" lohnen, um eventuelle Sparpotenziale noch bis zum Jahresende auszuschöpfen. >mehr<

nach oben

 

 

 

Gesund und fit - der Fiskus hilft mit
(Pressemitteilung 26/2010 vom 8. November 2010)

Die Gesundheit ist vielen Menschen lieb und teuer. Ob gesunde Ernährung, sportliche Betätigung, prophylaktische Maßnahmen oder akute Behandlungen, das alles kann ganz schön ins Geld gehen. Aber was viele nicht wissen ist, dass der Fiskus wesentlich an den Kosten beteiligt werden kann. Diese können einerseits in der Einkommensteuererklärung unter den "außergewöhnlichen Belastungen" geltend gemacht werden, was zu bemerkenswerten Erstattungen bzw. Einsparungen führen kann. Andererseits gibt es steuerbegünstigte gesundheitsfördernde Maßnahmen durch den Arbeitgeber, die den eigenen Geldbeutel schonen. Aber nicht alle Ausgaben, die der Gesundheit dienen, erkennt der Fiskus steuermindernd an. Da ist es wichtig zu wissen, was geht und was nicht. >mehr<

 

Doppelte Haushaltsführung - Steuerbonus für Mehraufwand
(Pressemitteilung 25/2010 vom 28. Oktober 2010)

Seit der Bundesfinanzhof (BFH) mit seiner Entscheidung vom 5. März 2009 (Az. VI R 58/06 und VI R 23/07) seine Rechtsprechung zur doppelten Haushaltsführung in sog. Wegverlegungsfällen geändert hat, kann ein größerer Kreis von Steuerzahlern eine doppelte Haushaltsführung steuermindernd geltend machen. Aktuell hat der BFH diese Rechtsprechung noch einmal bestätigt (Urteil vom 10. März 2010, Az. VI R 47/09) und sich erneut mit einem sog. Wegverlegungsfall beschäftigt. Damit gemeint sind all jene Fälle, in denen Arbeitnehmer oder Selbstständige ihren Haupthausstand aus privaten Gründen vom Beschäftigungsort wegverlegen und daraufhin in einer Wohnung am Beschäftigungsort einen Zweithaushalt begründen, um von dort der bisherigen Beschäftigung weiter nachgehen zu können. Auch in diesen Fällen kann der Steuerpflichtige die Kosten für den doppelten Haushalt als beruflich bedingte Werbungskosten geltend machen. >mehr<

 

Werbungskosten - Zankapfel oder steuerliches "Zubrot"
(Pressemitteilung 24/2010 vom 30. September 2010)

Zu verschenken hat niemand etwas - schon gar nicht in wirtschaftlich angespannten Zeiten. Da können viele Arbeitnehmer mit sorgfältiger Prüfung ihrer möglicherweise als Werbungskosten anerkennungsfähigen Ausgaben ihre Steuerlast erheblich vermindern. Denn derjenige, dessen Ausgaben die Werbungskostenpauschale von 920 Euro übersteigen, kann jeden weiteren Euro unter bestimmten Voraussetzungen steuermindernd geltend machen. Deshalb ist es wichtig, alle evtl. infrage kommenden Belege zu sammeln. Auch die ein oder andere noch ausstehende höchstrichterliche Entscheidung kann für mehr Bares im Portemonnaie sorgen. Arbeitnehmer tragen in Anlage N der Einkommensteuererklärung, Zeilen 31 bis 79, ihre Werbungskosten ein. >mehr<

 

Die Abgeltungsteuer wird wirksam … aber wie?
(Pressemitteilung 23/2010 vom 21. September 2010)

Private Kapitalerträge unterliegen seit dem 1. Januar 2009 der Einkommensteuer in Form der Abgeltungsteuer. Diese beträgt 25 % zuzüglich Solidaritätszuschlag und ggf. Kirchensteuer. Mit der Abgeltungsteuer hat für Sparer und Anleger sozusagen eine neue Zeitrechnung begonnen. Das Einkommen aus privaten Kapitalerträgen wird prinzipiell und einheitlich an der "Quelle", d.h. bei den Kreditinstituten, bei denen es anfällt, besteuert. Haltefristen und das Halbeinkünfteverfahren haben "ausgedient". >mehr<

 

Bildung und Steuern - Studieren mit Hilfe des Finanzamts
(Pressemitteilung 22/2010 vom 16. September 2010)

Die Bedeutung von Bildung für jeden einzelnen Bürger ist unbestritten, denn sie kann die persönliche Lebenssituation wesentlich verbessern. Aber Bildung kostet in aller Regel auch Geld und da ist schon wichtig zu wissen, welche Bedingungen an die steuerliche Anerkennung abzugsfähiger Aufwendungen gestellt werden. Während normalerweise Kosten der (Erst-)Ausbildung unter den Sonderausgabenabzug fallen und somit nur beschränkt abzugsfähig sind, können Weiter- oder Fortbildungsaufwendungen als Werbungskosten oder als Betriebsausgaben geltend gemacht werden und somit voll absetzbar sein. Aber es kommt stets auf den konkreten Fall an. >mehr<

 

Mit haushaltsnahen Aufwendungen Steuern sparen - wer sich auskennt, kann profitieren
(Pressemitteilung 21/2010 vom 14. September 2010)

Der Fiskus meint es gut mit dem Steuerbürger, wenn es um die steuerliche Absetzbarkeit von Kosten rund um Haushalt und Handwerker geht. Basierend auf dem "Gesetz zur Förderung von Familien und haushaltsnahen Dienstleistungen", kurz Familienleistungsgesetz genannt, können private Haushalte ab dem Veranlagungszeitraum 2009 u.a. mehr Geld für haushaltsnahe Aufwendungen absetzen, als dies vorher der Fall war. Wichtig zu wissen ist, welche Leistungen sich steuermindernd auswirken und in welchem Umfang. >mehr<

nach oben

 

 

 

Der Steuerberater als Fördermittel- und Subventionsberater
(Pressemitteilung 20/2010 vom 20. August 2010)

Kleine und mittelständische aber auch größere Unternehmen haben in wirtschaftlich schwierigen Zeiten oft das Problem, dass benötigte Geldmittel nicht in ausreichendem Maße oder rechtzeitig für den Unternehmenserhalt zur Verfügung stehen. Das kann daran liegen, dass Kunden schleppender zahlen, die Aufträge zurückgehen oder Investitionen trotz knapper Kassen nötig werden, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Aber auch ohne akute Krise sind Situationen denkbar, in denen Unternehmen finanzielle Mittel benötigen, die sie nicht alleine aufbringen können, z.B. bei Expansionen, grenzüberschreitenden Kooperationen und vielem mehr. Zwar gibt es zahlreiche Fördermittel und -programme, aber das Angebot ist schwer überschaubar und die Auswahl, die für den jeweils individuellen Bedarf zu treffen ist, scheint für den Laien fast nicht zu bewältigen. Hilfe kann in diesen Fällen von solchen Steuerberaterinnen oder Steuerberatern kommen, die dieses spezielle Beratungssegment in ihr Kanzleiportfolio aufgenommen haben. >mehr<

 

Der Fiskus frühstückt mit - Umsatzsteuerreduzierung für Hotels hat Konsequenzen für die Reisekostenabrechnung
(Pressemitteilung 19/2010 vom 30. Juli 2010)

Die im Rahmen des Wachstumsbeschleunigungsgesetzes beschlossene Absenkung des Umsatzsteuersatzes für Beherbergungsleistungen im Hotel- und Gaststättengewerbe hat erhebliche lohnsteuerliche Konsequenzen für Arbeitgeber und deren reisende Arbeitnehmer. Die Steuererleichterung von 19 % auf nunmehr 7 % bringt u.a. erhöhten Abrechnungsaufwand hinsichtlich der Reisekostenerstattung bei dienstlich veranlassten Auswärtstätigkeiten mit sich. >mehr<

 

Perfekt in Steuerfragen - 258 junge Menschen legten Prüfung ab
(Pressemitteilung 18/2010 vom 22. Juli 2010)

Der erste Schritt in einen zukunftssicheren Beruf ist getan: 258 junge Leute aus Nord- und Südwürttemberg schlossen dieser Tage vor der Steuerberaterkammer Stuttgart ihre Ausbildung zum/zur Steuerfachangestellten ab. Da die immer komplizierter werdende Steuergesetzgebung immer mehr Beratung durch Fachleute erfordert, haben die Absolventen ausgezeichnete Chancen, bei Steuerberatern, Steuerbevollmächtigten oder Wirtschaftsprüfern einen Arbeitsplatz zu finden. >mehr<

 

Der Fiskus sorgt bei Ferienimmobilien auch steuerlich für Entspannung
(Pressemitteilung 17/2010 vom 15. Juli 2010)

Gerade in der Ferienzeit, wenn man sich am gewählten Urlaubsort im In- oder Ausland so richtig wohl fühlt, tritt verstärkt der Wunsch nach einer eigenen Ferienimmobilie auf. Bekanntermaßen wird dieses Bedürfnis auch von Immobilienanbietern genutzt, um Kaufentscheidungen zu befördern. Ob Ferienhaus oder Ferienwohnung - künftige Eigentümer sollten sich auf jeden Fall gut informieren und immer auch die steuerlichen Aspekte mit berücksichtigen, die beim Immobilienerwerb und der -nutzung eine Rolle spielen. So fallen beispielsweise von Land zu Land unterschiedliche Kosten für die einmal fällige Grunderwerbsteuer und die dann jährlich zu zahlende Grundsteuer an, und es ist aus steuerlicher Sicht absolut nicht egal, ob eine Immobilie vermietet oder selbst genutzt wird. Abgesehen davon aber haben Immobilienbesitzer diverse Möglichkeiten, ihre Steuerlast zu mindern. >mehr<

 

Scheidung und Steuern - nicht zu trennen
(Pressemitteilung 16/2010 vom 13. Juli 2010)

Eine Ehescheidung stellt heutzutage keine Seltenheit dar. Nach Erhebungen des Statistischen Bundesamtes wurden allein im Jahr 2008 mehr als 190.000 Ehen in Deutschland geschieden. Wenn sich Ehepartner trennen, so hat dies nicht nur emotionale Auswirkungen, sondern oft auch erhebliche steuerliche Konsequenzen. >mehr<

 

Abfindungen können kosten - mit guter Planung Steuervorteile sichern
(Pressemitteilung 15/2010 vom 30. Juni 2010)

Hierzulande kommt es häufig zur Zahlung einer Abfindung, wenn ein Arbeitsverhältnis aufgelöst wird. Ziel der Abfindung ist es, den finanziellen Verlust, der durch den verlorenen Arbeitsplatz entsteht, abzuschwächen. Insbesondere bei einer langjährigen Betriebszugehörigkeit kann es sich hier um eine stattliche Summe handeln. >mehr<

nach oben

 

 

 

Vermögensübertragung auf minderjährige Kinder - was ist zu beachten?
(Pressemitteilung 14/2010 vom 28. Juni 2010)

Wenn im Wege der vorweggenommenen Erbfolge Vermögen auf minderjährige Kinder übertragen werden soll, kann das steuerlich sehr attraktiv sein. Damit dies gelingt, müssen allerdings einige Voraussetzungen beachtet werden. >mehr<

 

Empfehlungen an den Steuergesetzgeber
(Pressemitteilung 13/2010 vom 18. Juni 2010)

Sindelfingen. Die Steuerberaterkammer Stuttgart kritisierte am Freitag (18. Juni 2010) den Stillstand in der Steuerpolitik. Weitere Steuersenkungen sind zurzeit aufgrund leerer Staatskassen nur schwer oder gar nicht realisierbar, so der wiedergewählte Kammerpräsident Franz Longin. Der Steuergesetzgeber wird daher aufgefordert, jetzt die Chance zu konsequenter Vereinfachung des Steuerrechts zu ergreifen. Der steuerberatende Beruf hat bereits im März 2010 unter dem Titel "Steuergerechtigkeit, Planungssicherheit, Praktikabilität" generelle Empfehlungen an den Steuergesetzgeber vorgelegt und u.a. für das Umsatzsteuerrecht und das Lohnabrechnungswesen Bereiche aufgezeigt, in denen das Steuerrecht aufkommensneutral vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden kann. Ein Maßnahmenkatalog für den Bereich der Lohnabrechnung zeigt konkrete Praxisprobleme und Lösungsmöglichkeiten auf. Die Unterschiede im Lohnsteuer- und im Sozialversicherungsbeitragsrecht verursachen einen enormen bürokratischen Aufwand. Durch die Angleichung der beiden Bereiche könnten die Bürokratiekosten erheblich gesenkt werden. >mehr<

 

Steuererleichterungen für Spender und engagierte Bürger - der Fiskus hilft mit
(Pressemitteilung 12/2010 vom 17. Mai 2010)

Gemeinnützige Institutionen sind meist auf die finanzielle Unterstützung von Privatpersonen und Unternehmen angewiesen, um ihre jeweiligen Aufgaben zu erfüllen. Das sieht der Fiskus auch so und hat bereits im Jahr 2007 das Gesetz zur Stärkung des bürgerlichen Engagements beschlossen. Seitdem werden u.a. Ehrenämter und Spenden, aber auch Sportvereine und Stiftungen steuerlich besser gefördert, als dies vorher der Fall war. Darüber hinaus unterstützt das Bundesfinanzministerium in besonders verheerenden Katastrophenfällen, wie dem Erdbeben im Januar 2010 in Haiti, durch besondere steuerliche Maßnahmen bzw. eine großzügigere Handhabung die Spendenbereitschaft. >mehr<

 

Vorsorgeaufwendungen im Ruhestand - eine Steuerspezialität mit Potenzial
(Pressemitteilung 11/2010 vom 11. Mai 2010)

Für Rentner und Pensionäre sind die Möglichkeiten, Vorsorgeaufwendungen als Sonderausgaben steuerlich geltend zu machen, relativ überschaubar. Steuerlich abzugsfähiger Altersvorsorgeaufwand fällt bei ihnen in der Regel nicht mehr an. Das Finanzamt berücksichtigt vor allem die Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung. Darüber hinaus haben Ruheständler aber gute und oftmals nicht ausgeschöpfte Möglichkeiten, zusätzliche Versicherungsbeiträge geltend zu machen. >mehr<

 

Steuererklärung 2009 - der Abgabetermin rückt näher
(Pressemitteilung 10/2010 vom 22. April 2010)

Die Einkommensteuererklärungen von Privatpersonen sind spätestens bis zum 31. Mai 2010 beim Finanzamt einzureichen. Wer diese Frist nicht bis auf den letzen Tag ausnutzt und seine Erklärung früher auf den Weg bringt, kann ggf. auch mit einer früheren Erstattung rechnen. Die Erklärung kann entweder konventionell oder auf elektronischem Wege mit Hilfe des Programms ElsterFormular abgegeben werden. Gleichgültig, welche Form der Einreichung gewählt wird - für die Steuererklärung 2009 sind wieder einige Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zu berücksichtigen. >mehr<

 

Steuern sparen als Solarstrom-Unternehmer
(Pressemitteilung 9/2010 vom 8. April 2010)

Energiesparmaßnahmen liegen im Trend und es fragen sich immer mehr Menschen, wie sie persönlich zu einem verantwortungsvollen Umgang mit begrenzten Ressourcen beitragen können. Das Sparen mit bzw. durch Solarenergie wird dabei immer beliebter. Denn eine Photovoltaikanlage beschert ihrem Betreiber neben einem guten Gewissen und der gesicherten Abnahme und Vergütung des erzeugten Stroms u.a. auch steuerliche Vorteile. Um diese in Anspruch nehmen zu können, sind allerdings gewisse Regeln zu beachten. >mehr<

nach oben

 

 

 

Die Bundessteuerberaterkammer legt steuerpolitische Empfehlungen an den Gesetzgeber vor
(Information vom 29. März 2010)

Unter dem Titel "Steuergerechtigkeit, Planungssicherheit, Praktikabilität" hat die Bundessteuerberaterkammer Anfang März 2010 in Berlin aktuelle Empfehlungen an den Steuergesetzgeber vorgelegt. Darin werden u. a. Bereiche aufgezeigt, in denen das Steuerrecht aufkommensneutral vereinfacht und Bürokratie abgebaut werden kann. Dazu gehören das Umsatzsteuerrecht, das Lohnabrechungswesen und das Internationale Steuerrecht. >mehr<

 

"Steuerfalle" Progressionsvorbehalt - wie steuerfreie Einkünfte sich auf die Einkommensteuer auswirken können (Pressemitteilung 8/2010 vom 24. März 2010)

Spätestens seit der in den Medien geführten Diskussion um mögliche Steuernachzahlungen für die Bezieher von Kurzarbeitergeld im Rahmen der Einkommensteuererklärung dürfte bekannt sein: Es gibt Einkünfte, die im allgemeinen Sprachgebrauch als "steuerfrei" bezeichnet werden, aber tatsächlich den Steuersatz für die übrigen steuerpflichtigen Einkünfte erhöhen können. Verantwortlich dafür ist der sog. "Progressionsvorbehalt". Für Empfänger von Kurzarbeitergeld oder anderen Lohnersatzleistungen ist es also ratsam, sich rechtzeitig zu informieren, um unliebsame Überraschungen zu vermeiden. >mehr<

 

Prüfung bestanden - 65 neue Steuerfachwirte in Nord- und Südwürttemberg
(Pressemitteilung 7/2010 vom 19. März 2010)

Auch aus unserem Verbreitungsgebiet haben in diesem Jahr wieder junge Frauen und Männer bei der Steuerberaterkammer Stuttgart die sehr anspruchsvolle Fortbildungsprüfung als Steuerfachwirtin oder Steuerfachwirt bestanden. >mehr<

 

Nutzungsänderung bei Immobilien hat steuerliche Konsequenzen
(Pressemitteilung 6/2010 vom 26. Februar 2010)

Immobilien gelten generell als sichere Anlage und werthaltige Vorsorge. So können - vereinfacht dargestellt - bei Eigennutzung beispielsweise eigene Mietkosten gespart oder bei der Vermietung Einnahmen erzielt werden. Was aber passiert, wenn ein Nutzungswechsel stattfindet, und zwar von der Eigennutzung zur Vermietung, beispielsweise wenn die Familienwohnung zu groß wird, nachdem die Kinder ausgezogen sind? Eigentlich kein Problem könnte man denken, aber der Fiskus ist immer dabei. So gibt es unterschiedliche Steuerregelungen für vermietete oder selbst genutzte Immobilien. >mehr<

 

Bürokratie bei der Lohnabrechnung abbauen - Steuerberater legen Maßnahmenkatalog vor
(Pressemitteilung 5/2010 vom 18. Februar 2010)

Die Unterschiede zwischen dem Lohnsteuer- und dem Sozialversicherungsbeitragsrecht verursachen Monat für Monat einen immensen bürokratischen Aufwand bei der Lohnabrechnung für 40 Millionen Arbeitnehmer in Deutschland. Der Berufsstand der Steuerberater fordert eine schrittweise Angleichung beider Bereiche und hat hierzu einen konkreten Maßnahmenkatalog vorgelegt. "Unsere Vorschläge können zum großen Teil einfach und vor allem aufkommensneutral umgesetzt werden. Damit könnte die Bundesregierung ihrem Ziel, die Bürokratiekosten für die Wirtschaft um 25 % zu senken, deutlich näher kommen", so Franz Longin, Präsident der Steuerberaterkammer Stuttgart.>mehr<

 

Mehr verfügbares Netto in 2010 durch Freibeträge auf der Lohnsteuerkarte
(Pressemitteilung 4/2010 vom 10. Februar 2010)

Wer hat schon etwas zu verschenken? Viele Arbeitnehmer können mit dem Eintrag von Freibeträgen auf der Lohnsteuerkarte sofort mehr verfügbares Geld in der eigenen Kasse haben. Arbeitnehmer zahlen Monat für Monat einen Teil ihres Einkommens sozusagen "automatisch" an den Fiskus, d.h. der Arbeitgeber zieht vom Gehalt die Lohnsteuer ab, die der Lohnsteuerklasse seines Arbeitnehmers entspricht, und überweist sie direkt an das Finanzamt. Dabei wird von der voraussichtlichen Jahres-Lohnsteuer ausgegangen. >mehr<

nach oben

 

 

 

Besondere steuerliche Entlastungen für Menschen mit Behinderungen
(Pressemitteilung 3/2010 vom 2. Februar 2010)

Nach Erhebungen des Statistischen Landesamtes lebten zum Jahresende 2005 etwa 8,6 Millionen Menschen mit anerkannter Behinderung in Deutschland. Das entspricht einem Anteil von gut 10 % an der Gesamtbevölkerung. Für diese Bevölkerungsgruppe gibt es bestimmte steuerliche Regelungen, die ihrer schwierigeren Lebenssituation Rechnung tragen und ihren Lebensalltag zumindest finanziell erleichtern sollen. Was konkret in Frage kommt, muss in jedem Einzelfall gesondert geprüft werden. >mehr<

 

Das neue Bilanzrecht - praxistaugliche Modernisierung für den Mittelstand
(Pressemitteilung 2/2010 vom 26. Januar 2010)

Die Bilanzerstellung gehört seit jeher zu den Kernaufgaben der Steuerberater. Mit dem neuen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz, kurz BilMoG, ist der steuerberatende Beruf jetzt in der Lage, seinen mittelständischen Mandanten eine praktikable und dauerhafte Alternative zur komplizierten internationalen Rechnungslegung anzubieten, ohne den bürokratischen Aufwand von Großunternehmen betreiben zu müssen. Mit welchen Änderungen und Neuregelungen der Mittelstand zu rechnen hat, wird im Folgenden skizziert. Das neue Gesetz ist zeitlich grundsätzlich erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die nach dem 31. Dezember 2009 begonnen haben. Hiervon sind Ausnahmen zulässig, die aber wegen der möglichen Bedeutung und Konsequenzen für das jeweilige Unternehmen genau geprüft werden sollten. >mehr<

 

Steueränderungen 2010 - was bringt das neue Jahr?
(Pressemitteilung 1/2010 vom 22. Januar 2010)

Zu Jahresbeginn traten verschiedene steuerliche Änderungen in Kraft, die positive Auswirkungen für viele Steuerzahler haben. Außerdem wurden mit dem sog. Wachstumsbeschleunigungsgesetz weitere Steueränderungen auf den Weg gebracht, die in der schweren gesamtwirtschaftlichen Krise für Dynamik und neuen wirtschaftlichen Aufschwung sorgen sollen.>mehr<

nach oben